Aktuelles

Zwei Wochen Zirkusluft

Pierino zeigt der Runde eine kleine Flöte. "Das ist die Tochter. Die hat mir eine Frau aus Deutschland nach einer Zirkusvorstellung geschenkt. Sie passt genau zu der Mutter. Seht her." Und er zeigt der Runde, die aus Betreuern und Bewohnern von Schön und auch Kindern von MitarbeiterInnen besteht, die exakt gleich gebaute, nur um einiges größere Flöte. Aber nicht nur viele Instrumente in mehreren Größen, gehören zu den Requisten Pierinos, er hat einen Riesenkreisel, Kisten, in denen Dinge verschwinden, große Riesenplastikbälle, Jonglierzeug und jede Menge sonstiges buntes und zauberhaftes Hilfsmaterial mit. Schön hat sich für zwei Wochen in eine Zirkus verwandelt.

Im Kurs geht Pierino sehr individuell auf unterschiedliche Fähigkeiten und persönliche Merkmale der BewohnerInnen in Schön ein. "Du musst das Gewürz richtig legen, und aufpassen, die Kartoffeln fallen sonst in die falsche Suppe." etwa beim Jonglieren am Boden zur Küchenangestellten.

Seine Frau Olga betreut zu alternativen Tageszeiten einstweilen die Steptanzgruppen und beeindruckt mit ihren Ballett- und artistischen Einlagen. Bei der Vorstellung am Freitag, den 19.4. in Schön konnten alle Gruppen das Gelernte und gemeinsam zwei Wochen lang Eingeübte in einer mehrstündigen Performance, durchmischt mit wundervollen Darbietungen des professionellen Zirkusduos von internationalem Format vorzeigen.

Generationentag II

Am 7.9. dieses Jahres war in Analogie zur Veranstaltung "Generationentag" im letzten Jahr der Nachwuchs unserer MitarbeiterInnen zu einem Tag der Offenen Tür in Schön eingeladen.

 

 

Neben der grundsätzlichen Idee, den Eltern bei der Arbeit zusehen zu können, bedruckten die Kleinen bei wohlwollendem Wetter eine Gartenbank mit ihren diversen Namen und arbeiteten überhaupt gerne mit bunten Buchstaben, wie in der nebenstehenden Galerie zu sehen ist.

 

 

Unter den anleitenden Händen von Geschäftsführer Mag. Weixlbaumer entstand nach einigem Buchstaben-Hin und -Her das Motto des Tages. Anschließend gabs Gegrilltes im Gastgarten von Schön & Gut.

Workshop- Ausstellung im Schloß Hartheim

Am 7.12. versammelten sich viele der ProtagonostInnen der Sommer Workshops in Schön (siehe Beitrag unten "Künstlerische Workshops in Schön") -selbst unsere Gäste aus Absberg kamen angereist- im Schloß Hartheim zur Eröffnung einer Ausstellung ausgesuchter Werke daraus. Unter dem Titel NETZ ist diese Ausstellung im Schloß noch Mo,Di, Do zwischen 9 und 14h 30 bis 23.2. 2012 geöffnet.

Liebeslieder und Schnulzen

Am 3.11. hatten die TeilnehmerInnen von Ingrid Zelenys Musiktherapie im Schloss Neupernstein die Gelegenheit, ein mit ihr gemeinsam einstudiertes Programm, das unter dem Motto „Liebeslieder und Schnulzen“ stand, einem sehr interessierten Publikum zu präsentieren.

 

Besonders augenscheinlich dabei war der Spaß, der sehr viel mehr als die Perfektion im Vordergrund stand, und der auch das Publikum ansteckte.

 

 

Motivierender Eustress und Freude, sowie außerordentliches Engagement lagen in der erhitzten Luft, wir danken Frau Zeleny ganz besonders für diesen gelungenen Abend!

Künstlerische Workshops in Schön

Ende Juli 2011 kam es in Schön zwischen den Einrichtungen Regens-Wagner aus Absberg (D), dem Institut Hartheim und Schön zum künstlerischen Dialog, bei dem künstlerisch tätige Bewohner und Bewohnerinnen aller Einrichtungen gemeinsam mit bildenden Künstlern an insgesamt vier Workshop-Stationen zusammen fotografierten, malten, modellierten und zeichneten.

Es ist geplant, die Ergebnisse in Hartheim im Rahmen einer Ausstellung zu zeigen, alle Gegenstände beschäftigen sich thematisch mit dem Thema „Netz“.

Künstlerische LeiterInnen des Projekts waren aus Schön Manfred Schöller und David Günther, aus Absberg Petra Zabold und Peter Webert.

Auf den Fotos sind die beiden Projektstationen „Körperteile“ bzw. „SuchenFindenSuchen“ zu sehen, Fotografie bzw. Malen. Bei ersterem wurde versucht, das Zueinander, Miteinander, Verschränkungen etc. von Körperteilen fotografisch festzuhalten, letzteres Projekt thematisiert die Sensibilisierung des Sehens, das genaue Hinsehen, Farbe, die über den Malgrund fließt. Dabei wurden die einzelnen Werke bewusst abgebrochen und weitergegeben, danach weiterverarbeitet. Die entstehenden Bruchstellen sind der zentral betonte Aspekt, sie können deutlich betont, oder partiell verwischt sein.

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Galerie "Fotowerkstatt"

Auszüge aus unserer Ausstellung "Körperbilder" im Institut Hartheim.